Im Mai 2003 war ich (per Linienbus) in Bagdad. Auf dem Weg dahin wurde mir die Straße vor der Nase versperrt, weil es dort Kämpfe gab. Beabsichtigt hatte ich, vor den britischen und amerikanischen Panzern Bagdad zu erreichen. Ich wollte im Falle einer Belagerung der Stadt helfen, Medikamente durch den Belagerungsring hineinzubringen.

Als ich (verspätet) ankam, konnte ich mich doch noch im al-Qadisiyya Krankenhaus nützlich machen. (Mehr dazu in einem Buch, daß ich nach Gelingen dieses Projekts verfassen werde.)

Auf der Rückreise fiel mir ein Buch in die Hand: Non-Violent Soldier of Islam.

Darin erfuhr ich von Leben und Werk von Khan Abdul Ghaffar Khan.

Er formte 1929 eine Armee der Gewaltlosigkeit und bekämpfte die Britische Besetzung Indiens, eben ohne Gewalt. Auch eine Verbesserung der gesellschaftlichen Lage der Frauen strebte er zu befördern; Zentrales Mittel dazu: Bildung!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6a/Khan_Abdul_Ghaffar_Khan.jpg

Siehe

http://www.welt.de/print-wams/article142618/Friedensmacht_Islam.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Khan_Abdul_Ghaffar_Khan

http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/003162.html

http://afghanic.de/index.php/de/component/content/article/7-badshah-khan/7-badshah-khan

http://www.imi-online.de/2005.php?id=1211

http://en.wikipedia.org/wiki/Khan_Abdul_Ghaffar_Khan

http://en.wikiquote.org/wiki/Khan_Abdul_Ghaffar_Khan

http://wapedia.mobi/en/Khan_Abdul_Ghaffar_Khan

http://www.baachakhantrust.org/AbdulGhaffarKhan.pdf

http://divxklip.de/video/tL6gXT-5JE8/non-violent-soldier-of-islam-ghaffar-khan.html

Ausserdem fand ich im Internet den Hinweis, daß der irakische Premier al-Saadoun (auch: as-Saadoun) 1929 Selbstmord beging aus Protest gegen die Besetzung des Irak durch die Briten.

http://weekly.ahram.org.eg/2002/601/chrncls.htm

Er hatte sich zuvor für eine Respektierung der Interessen der Kurden im Irak eingesetzt.
Seine Statue wurde in Bagdad 2003 gestohlen, aber später wieder ersetzt.

Siehe

http://www.staugustine.com/stories/070903/wor_1656613.shtml

http://www.itnsource.com/shotlist/RTV/2007/04/23/RTV607507/?s=landmark&v=1&a=0

http://www.highbeam.com/doc/1P1-75360306.html

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Hätte al-Saadoun seinen Selbstmord aufgeschoben - Denn wer weiß, was noch kommt - hätte er von Khan hören können und ihn gewiß nach Bagdad eingeladen, um eine Armee der Gewaltlosigkeit auch in der Arabischen Welt zu bilden.
(Ob wir es dann wohl jemals mit al-Qaeda zu tun bekommen hätten?!)

Ich will mit dem Fahrrad(!) Afghanistan durchqueren, um Khan in der Arabischen Welt bekannt zu machen.

In Jalalabad (oder Peschawar, Pakistan, wo Khan-Anhänger mich zu begrüßen schon angekündigt haben)
will ich ein lebensgroßes Abbild Khans besorgen und gegenüber dem al-Saadoun-Denkmal in Bagdad aufstellen.

So soll die Begegnung der beiden (symbolisch) doch noch stattfinden und über die Medien Verbreitung finden.
Dies will ich verknüpfen mit der Aufforderung an das Medienpublikum, die arabischen Terroristen aus Pakistan, Afghanistan, Jemen etc. zurück heimzurufen mit der Botschaft:

"Ihr kämpft den falschen Kampf! Schaut auf Khan!"

Khan hat die Gewaltlosigkeit seines Kampfes ja ausdrücklich mit dem Islam begründet!

Das kann die Begründung von Terror mit Islam kraftvoll konterkarieren.

(Die Debatte, ob ein wegen Kolonialismus und Ausbeutung berechtigter Widerstand seinen Anteil am Terror habe, ist keineswegs erschöpfend fortgeschritten, und dies soll hier auch nicht versucht werden. Festhalten möchte ich, daß  von Allen welche sich zu Widerstand berufen fühlen - dabei aber angenehme Mitmenschen bleiben wollen - doch etwas Dankbarkeit erwartet werden darf, wenn ihnen eine Methode aufgezeigt wird, Widerstand gewaltfrei zu vollführen; Und ebendies will ich ja bewirken.)

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Die Unterseite "Ein Kaiser, ein Führer, ein Reich und der Jihad" bietet auch einen Bericht über "Morde unter deutschem Schutz" in Afghanistan. Um einen Ausweg aus der dortigen Vertreibung von Minderheiten zu weisen, möchte ich zum Einen das vorschlagen, was ich den "Niederlothringer Frieden von 1842/43 für Baarle" zu nennen vorziehe:

http://home.rhein-zeitung.de/~mhaertel/belgien/baarle.html

http://www.cosmiq.de/qa/show/758306/Was-fuer-eine-Besonderheit-hat-die-Kleinstadt-Baarle-Hertog-und-Baarle-Nassau/

http://www.grenzecho.net/zeitung/aktuell/artikel_detail.asp?a={A05F70C6-4A03-4373-B834-1D0113FB8B90}

http://maps.google.co.uk/maps?pq=hans+lukaschek&hl=en&cp=5&gs_id=1b&xhr=t&q=baarle+nassau&gs_upl=&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&biw=477&bih=417&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=0x47c6a5342570ab1d:0x808696d1e9939744,Baarle-Nassau,+The+Netherlands&gl=uk&ei=N2_VTrbXH9DV4QSgp9GpAQ&sa=X&oi=geocode_result&ct=image&resnum=3&sqi=2&ved=0CEIQ8gEwAg

http://ontology.buffalo.edu/smith/baarle.htm

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bd/Baarle-Nassau_-_Baarle-Hertog-nl.png/260px-Baarle-Nassau_-_Baarle-Hertog-nl.png   http://www.grenspalen.nl/archief/baarle-nassau-grenzen.jpg

http://geosite.jankrogh.com/enklaver/baarleA.jpg    House

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/da/Baarle-Nassau_fronti%C3%A8re_caf%C3%A9.jpg/270px-Baarle-Nassau_fronti%C3%A8re_caf%C3%A9.jpg    http://geosite.jankrogh.com/enklaver/baarleD.jpg   http://www.jackbazen.nl/Nederland/Baarle/baarle_grens.jpg

grensgeval       http://www.grenspalen.nl/archief/baarle-map%20met%20enclave-aanduidingen-overview.gif  

http://www.gensnet.nl/baarle/DSC_0395_klein.jpg    http://lh4.ggpht.com/_GeXmnVoQB9M/S1GMUlU4HjI/AAAAAAAAFFE/szAdEiZCVAs/s800/Baarle_Nassau_Baarle_Hertog_Belgium_Netherlands_Border_Baarle_Nassau_Baarle_Hertog_Dutch_Belgium_Border_Holland_Belgium_Border_Tarun_Chandel_PhotoBlog.JPG  

Den Frieden in oder über Baarle zu schliessen erwies sich als kompliziert. Die Militaristen beider Kriegsparteien hätten gern eine geradlinige Grenze gezogen, die als zukünftige Frontlinie getaugt hätte, "sicherheitshalber". Was aber sollte denn ein Belgier in seinem Haus machen, der nur Niederländer zu Nachbarn hatte ringsum! Auswandern? Zum Niederländer werden? Der Friedensvertrag legte das individuelle Recht fest, dass er weder sein Haus und Heim noch seine Nationalität aufgeben musste: Sein Haus wurde belgisches Staatsgebiet (als Enklave umgeben von niederländischem Staatsgebiet). Jedem sein Recht.

Die Minderheiten mussten weder weichen noch ihr Wesen den Mehrheiten anpassen und unterordnen. Dieses Beispiel von und in Baarle hat Potential zur Befriedung von Konflikten, in denen Mehrheiten gegen Minderheiten (z. B. für Machtinteressen vom Kriegsherren) instrumentalisiert werden; das gilt nicht nur für Paschtunen, Tadjiken und Hazara in Afghanistan!

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Zum Anderen die grundlegenden Gesetze zur Integration der etwa zehn Millionen Vertriebenen und Flüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, verfasst von Hans Lukaschek:

http://www.kreisau.de/index.php?id=lukaschek&L=0

http://www.chroniknet.de/daly_de.0.html?year=1950&month=5&day=03

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Lukaschek

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21317957.html

http://www.kas.de/wf/de/71.7763/

http://www.kreisau.de/uploads/pics/Lukaschek.jpg

Rund um Afghanistan herum leben Afghanen in Flüchtlingslagern. Einige von ihnen ziehen Kinder groß, die ihr Ursprungsland nur aus Erzählungen kennen. Gleichzeitig wachsen Kinder in Afghanistan in einer Umgebung auf, welche ihnen nur als ihr eigen Haus und Heim bekannt ist. Dass hier vor ihrer Geburt Andere lebten, die jetzt ihr Dasein als Flüchtlinge im Ausland fristen müssen, ist diesen Kindern zumeist völlig unbekannt.

Würde eine Rückkehr der Flüchtlinge nicht allzu oft verlangen dass Kinder vertrieben werden, die sich keiner Schuld bewusst sind - Einer Schuld begünstigter Nachwuchs in widerrechtlich angeeignetem Hab und Gut zu sein?!

Lukaschek weist hier einen Ausweg: Jedes Kind werde in der Umgebung gesellschaftlich integriert, die ihm vertraut ist (weil es in ihr aufwuchs)! Deutsche Gelder wären in diese (jeweilige) Integrationsarbeit besser investiert als in eine "fürsorgliche" militärische Besatzung.



Beide historischen Leistungen, zu Baarle und durch Lukaschek, gälte es in Afghanistan geschickt zu verweben...

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"Eigentlich weiß ich nichts"

"Zwei Wochen vor 9/11 war ich in Pakistan. Dort lebten damals vier Millionen Flüchtlinge aus Afghanistan. Das State Department hatte vor meiner Reise eine Warnung herausgegeben, dass es in der Grenzregion einen Mann namens Osama bin Laden gibt. Ich hatte noch nie von ihm gehört.
Wissen Sie: Ein Kind kommt dort im Alter von 2 Jahren an, und wenn es 20 ist, lebt es dort noch immer. So ein Mensch hat keine Identität, er darf nicht arbeiten. Er ist verzweifelt, er ist arm, er sitzt sein ganzes Leben lang in diesem Camp herum. Was macht so jemand mit seiner Wut?
Natürlich sollte man diese Lager schließen. Aber das geht nicht immer, weil diese Leute nicht zurückkönnen. Also muss man ihnen dort helfen: die Kinder zur Schule schicken, die Eltern über Verhütung aufklären, den Vätern etwas davon erzählen, wie sie anders mit ihren Frauen umgehen, ihnen Jobs und Aufgaben geben. Wenn diese Männer nur herumsitzen und nichts tun, bringt sie das um. Aber je länger ein Lager existiert, umso weniger Geld fließt dorthin. Das ist ein Grundfehler: Anstatt in Menschen zu investieren, investieren wir das Zweihundertfache in einen Krieg." 

Angelina Jolie (Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen) in DER SPIEGEL Nr. 6 / 6.2.12

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Auf der Flucht im eigenen Land

"Regierungsleute erklären uns, dass uns keine Hilfe zusteht. Glauben Sie, wenn ich in Helmand leben könnte, würde ich nach Kabul kommen, unter freiem Himmel wohnen und mit eigenen Augen ansehen, wie mein Kind an den Folgen der Kälte stirbt?"

Ahmad Gul (im Zelt bei Nachttemperaturen von minus 16 Grad Celsius in Charah-e Qamber, Slumviertel von Kabul)
in der SZ Nr. 47 vom Sa/So, 25./26. Feb. 2012



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Wie kriegt man die Truppen der NATO und ihrer Verbündeten raus aus Afghanistan?

Und wie ließe sich eine anschließende Machtübernahme der Taliban verhindern?

 

Ich schlage vor eine Massenbewegung Zivilen Widerstands zu initiieren,

die Khudai Kidmatgar / Diener Gottes des Khan Abdul Ghaffar Khan gilt es wiederzubeleben. 

 

Kasernen und Camps der NATO und ihrer Verbündeten haben oft nicht einmal eigene Wasserquellen.

Trinkwasser herbeizuschaffen ist bereits eine militärische Operation. (ARD-Weltspiegel berichtete.)

 

(Gleichzeitig versagt das Regierungsprogramm zur Wiedereingliederung ausstiegswilliger Taliban:

http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,w6aiz9iv1txn0d12~cm.asp

Die Taliban versuchen die afghanischen Sicherheitskräfte zu unterwandern, sie versuchen Behörden zu infiltrieren:

http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,mn3l7wh6esodtrcw~cm.asp

http://www.daserste.de/weltspiegel/archiv_land.asp?land=Afghanistan )

 

An dem Zwang für die Truppen Lebensmittel und Trinkwasser heranzuschaffen ließe sich ansetzen:

 

In einem Mehr-Schichten-System sollten die Zufahrten zu den Kasernen mit Massen von Menschen blockiert werden,

so wie die Khudai Kidmatgar dies nach 1929 in Britisch-Indien taten.

So hatten die Leute von Khan und Gandhi das British Empire nach anderthalb Jahrzehnten zum Aufgeben genötigt,

genau so können Afghanen auch die NATO und ihre Hilfswilligen zum Einlenken zwingen;

mithilfe von Medienunterstützung sogar in bedeutend kürzerer Zeit als damals.

 

Um das Risiko bei solcher Gewaltfreier Aktion erschossen zu werden zu minimieren,

sollten zuerst die Deutschen Kasernen belagert werden (dann die der Franzosen, Briten usw., zuletzt die der US-Amerikaner).

 

Die Deutschen sollten die meiste Empfänglichkeit dafür besitzen durch Gewaltfreie Aktion sich erweichen zu lassen,

die US-Amerikaner die geringste - Daher empfiehlt es sich die Kette am weichsten Glied anzugreifen, gewaltlos.

 

(Die Franzosen ließen sich an Général Jacques Paris de Bollardière erinnern,

der wegen der Gewalt Frankreichs in Algerien seine Militärkarriere insgesamt hinschmiss.)

 

Die Friedensbewegung sollte für aussteigewillige NATO-Soldaten Sozialpläne vorbereiten!

 

Um die Medienkampagne einzuleiten plane ich noch dieses Jahr 2012 den Hindukusch auf dem Fahrrad zu überqueren (in 3552 Metern Höhe).

Mein Aufbruch sollte Anfang August stattfinden, denn:

 

Sollte die Spätsommer-Schneewolke den Aufstieg zum Pass vor mir erreichen, 

so könnte ich gezwungen sein kehrt zu machen und bei der Gouverneurin von Bamian für 7 oder 8 Monate um Winter-Asyl zu bitten.

 

(Das brächte einen Effekt, der sich ausbeuten ließe: Ein Deutscher bittet in Afghanistan um Asyl! Aber es ginge viel Zeit verloren.)

 

Für einen Aufbruch Anfang August bräuchte es 500 Leute, die jeweils 20 Euro spenden -

Und die Friedensbewegung könnte eine Spezialkraft nach Afghanistan entsenden, nämlich mich.

 

Hier in Erlangen kann ich das Nötigste auf Paschto und Dari noch rechtzeitig erlernen,

Anfang Mai fuhr ich Rad in den Voralpen von Oberstaufen nahe beim Bodensee nach kochel am See;

Ende Juni passierte ich das Pfitscherjoch in den Hochalpen, so wurde Radeln auf 2250 Metern Höhe von mir trainiert.

(Es war ein 5 Stunden langes Schieben des Rades unvermeidlich.)


Nun soll das Fahrrad per Bahn nach Istanbul verbracht werden,

dann zu Schiff nach Georgien,

dann per Bahn nach Azerbaidjan,

dann zu Schiff nach Turkmenistan

und per Bahn nach Serhatabad an die afghanische Grenze

und dann: Radel gut!

 

In Jalalabad soll das Grab von Khan aufgesucht werden,

ein Foto von mir soll das Entrée liefern für die Khan-Stiftung in Peschawar;

dort erwerbe ich ein Abbild des Khan in Lebensgröße

und verschiffe es über das Arabische Meer und den Persischen Golf nach Bagdad.

Dort wird es vis-à-vis zum Denkmal des Premiers und Gewaltfreien Freiheitskämpfers der 20er Jahre Saadoun aufgestellt -

Und der Journalistenverband Aswat al-Iraq wird die Berichterstattung übernehmen;

Zusagen dazu liegen bereits vor.

Afghanischen Medien wird es ein Leichtes sein, daran anzuknüpfen:

Dann läuft die Medienkampagne.

 

Mit NATO-Truppen als Gegenüber können Afghanen Routine in Gewaltfreier Aktion antrainieren

und diese dann nutzen um sich einer Machtübernahme der Taliban entgegenzustemmen.


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Über die Wahl der MITTEL, ZWECK dieses Projektes und den ZWANG unter welchem es steht, ist im Impressum noch einmal die Rede.

Eine STEIGERUNG von Aufmerksamkeit läßt sich noch dadurch erstreben, daß rigoros dem Wege gefolgt wird, der für die Deutschen Expeditionstruppen im Sommer 1918 vom Oberbefehlshaber General Ludendorff vorgesehen war: Deutsche Truppen sollten das drei Jahre zuvor gemachte Bündnisangebot an den Emir von Afghanistan untermauern und vereint mit dessen Truppen Britisch Indien angreifen; mit guter Aussicht, damit das British Empire im Kern zu bedrohen und Großbritannien zu einem Sonderfrieden zu nötigen. Mit Wegfall der Britischen Blockade der Nordsee (und ebendeswegen mit neuer Verve an der Westfront) hätte das Deutsche Reich dann 1919 den Weltkrieg im Sinne Kaiser Wilhelms II. zu entscheiden echte Chancen gesucht. Was zum Schaden der Welt hätte ausgehen können; (siehe "Ein Kaiser, ein Führer, ein Reich und der Jihad").

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Nach wie vor ist "der Westen" verunsichert vom einem Schweigen der Muslime zum Terror-im-Namen-des-Islam, welches das Gesamtbild prägt. (Aus Unkenntnis wird übersehen, daß "die Islamische Welt" auf die Aufrufe von Kaiser Wilhelm II. und Hitler zum Jihad ebenfalls mit einem breiten Schweigen reagiert hatte.) Jedenfalls soll mein Projekt es Muslimen ermöglichen, konstruktiv und positiv auf Fragen nach ihrer Stellung zu diesem Terror zu reagieren.

Muslime demonstrieren gegen Terroranschlag:

http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/150408/index.html

Derlei soll nach Kräften unterstützt werden. 

Am Rande beobachtet: "Burka im Bürgeramt? Keine Grundlage im Koran" sagt Naime Cakir vom Kompetenzzentrum muslimischer Frauen; 

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/302#/beitrag/video/1248260/heute-nacht-vom-01-Februar-2011

{ab Minute 12:00 bis 14:30}

http://sheikyermami.com/2010/12/13/swedish-activist-samaa-sarsour-tells-crowd-to-punch-the-air-and-kick-out-their-feet-in-a-display-of-defiance-against-the-hijacking-of-religion-by-extremists/

http://www.sueddeutsche.de/politik/anschlag-von-stockholm-eine-spur-fuehrt-nach-england-1.1035357

Aber zugleich: Die Fäden des westlichen Islamismus laufen in einer Münchener Moschee zusammen. Diese steile These stellt Stefan Meining, Fernsehjournalist des "Bayerischen Rundfunks", in seinem Buch "Eine Moschee in Deutschland" auf. Pro hat sich das Buch, das im "Dritten Reich" beginnt und beim Kopftuchstreit unserer Tage endet, kritisch angesehen:

http://www.pro-medienmagazin.de/buecher.html?&news[action]=detail&news[id]=4514

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London - Anjem Choudary ruft seine Anhänger seit Jahren zum Flaggen-Verbrennen auf, vor der US-Botschaft oder an Paradestrecken des Militärs. Immer wieder wird Choudarys Islamisten-Trupp verboten. Immer wieder taucht er kurze Zeit später mit denselben Anhängern unter einem neuen Banner auf. Nur als die Menschen in Tunesien und Ägypten vor einem Jahr [2011] auf die Straße gingen, hat er geschwiegen. Den arabischen Frühling deutet er heute um als Kampf gegen westliche Dominanz, als Schritt zum weltweit herrschenden Kalifat. Er empfiehlt der Interimsregierung in Libyen die vollständige Unterordnung unter die Scharia. Sie sollen Frauen verbieten, mehr als Gesicht und Hände in der Öffentlichkeit zu zeigen. "Demokratie und Kapitalismus können niemals mit dem Islam in Einklang gebracht werden - und Muslime in aller Welt werden dies bald verstehen", sagt Choudary, der in einem friedlichen Londoner Vorort lebt.

stern Nr.9, 23.02.2012

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Blieb nichts? Ist Khan Geschichte?

Nein, es gibt noch zumindest ein Beispiel kühnen, aber gewaltlosen Islams. Tarek (Tariq) Tarhouni führ per Schiff zur Hilfe von Malta aus in die belagerte Stadt Mis(u)rata mit Medikamenten und Lebensmitteln - Wie einst Störtebeker das belagerte Stockholm unterstützte und Lafitte New Orleans.

http://www.daserste.de/europamagazin/sendung_dyn~uid,cd7a49y1191tzwyvpagq7pny~cm.asp

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/342024_europamagazin/6962578_malta-hilfe-fuer-libyen?buchstabe=E

http://www.maltatoday.com.mt/en/newsdetails/news/national/Malta-boat-dodging-Gaddafi-s-patrol-boats-to-carry-aid-to-Misurata

http://www.timesofmalta.com/articles/view/20110306/local/libyans-leaving-malta-to-help.353334

Tarhouni weigerte sich, Waffen für die Aufständischen gegen Gaddafi nach Mis(u)rata zu schaffen. (Störtebeker und Lafitte hätten es sehr wohl getan. Mehr dazu im Kapitel "Braucht Modernes Korsarentum Vorbilder?") Tarhounis IGO AID lieferte Überlebensmittel, keine Kampfmittel. (Khan hätte es gefallen, Mahatma Gandhi, Saadoun und Martin Luther King ebenso.) Ich möchte Tarhouni mit dem Königspaar von Jordanien bekannt machen...

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Abhängig ist ein Gelingen des Projektes von einer Kooperation von irakischen Medien und jenen in Afghanistan und Pakistan. Die über 60jährigen (oder noch Älteren) in Afghanistan/Pakistan, die Khan noch persönlich gekannt hatten, sollen durch vernetzte Medienberichterstattung animiert werden, den Jüngeren (einschliesslich Taliban) von Khan zu erzählen. Das allein wäre noch nicht die Wende zum Besseren, könnte aber eine Tür zu solcher Wende einen entscheidenden Spalt öffnen helfen.

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Das Projekt kann und soll nach einem Gelingen noch ausgebaut werden:

Ich suche Kontakt zum Erben des Propheten, um mit ihm Schulbücher für Gaza und Jenin zu entwerfen; In denen soll ausdrücklich erwähnt sein, daß Israel das Recht hat zu existieren und sich zu verteidigen, nicht aber ein Recht, mit seinen Nachbarn willkürlich nach Belieben zu verfahren.
(Damit kann der Erbe des Propheten seinen Frieden mit Israel untermauern; In seiner Familie gelten ja Terror und Islam als unvereinbar:
http://www.queenrania.jo/media/articles/queen-ranias-3rd-youtube-message-queen-rania-speaks-violence-against-women-and-honor-). Aber das ist noch Zukunftsmusik, obwohl mir bereits ein Draht zur Familie eigen ist (dank der Königin von Schweden), der aber durch die Regierungsumbildung in Amman seit Anfang Februar 2011 gestört ist. Mehr dazu nach meiner Ankunft in Bagdad... 

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Von den Rätseln um Steuben, Erös und Steinlein ist später noch die Rede. Zu Reden ist hier noch von dem um LtCol Stuart Gordon. Ich traf ihn im Civil Military Coordination Center (CMCC) in Baghdad im Mai 2003 (und wurde Zeuge, als ein Informant ihm ein Militärisches Geheimnis überantwortete; Darüber aber will ich erst nach Autorisation durch LtCol Gordon persönlich reden, in meinem kommenden Buch nach gelungener Reise). Seltsam nicht nur diese Affäre, "Codename PM". Darüber wollte ich mit Gordon sprechen, nachdem ich den Irak wieder verlassen hatte; Seine Emailadresse stand ja im Internet. Aber nicht nur, daß meine Mail von Amman nach Bagdad als unzustellbar zurückkehrte; Die Website über Gordons Tätigkeit war auch weg. Es war (und blieb jahrelang so) als hätte LtCol Stuart Gordon niemals existiert! Weihnachten 2010 dann ein überraschendes Lebenszeichen von ihm:

http://www.insightonconflict.org/how-to-choose-a-local-partner/lt-col-stuart-gordon-on-afghanistan/

{Wer es doch lieber nicht in English mag, suche "Insight conflict Stuart Gordon" aufhttp://www.google.de und nutze [Diese Seite übersetzen].}

Er ist mir verdächtig: Es könnte sein, daß seine militärische Karriere nur eine politische vorbereiten soll. Aber er könnte doch der Kandidat sein, der eine Abkehr von der Dominanz (im Sinne einer Fremdbestimmung und Vorherrschaft) der "Westlichen Wertegemeinschaft" in Afghanistan bewirken kann. Vielleicht benötigt er dazu nur einen Anstoß aus der Außerparlamentarischen Opposition heraus, und wer könnte das besser leisten als ich bzw. die Durchführung meines Projektes. (Leider erhielt ich kürzlich wie schon zuvor dies: stuart.gordon@tb4.arfor.army.mil: Host or domain name not found. Name service error for name=tb4.arfor.army.mil type=A: Host found but no data record of requested type)

Aber keine Sorge, ich habe ja nicht vor, es zu bleiben: Außerparlamentarisch. (Und Opposition übrigens auch nicht).

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"Sei niemals müßig oder untätig; sei immer mit Lesen oder Schreiben oder Beten oder Nachdenken oder einer anderen nützlichen Arbeit für das Wohl der Allgemeinheit beschäftigt", schrieb Thomas von Kempen.

Und William James (1842-1910, amerikanischer Psychologe und Philosoph) sagte: "Der größte Nutzen eines Lebens ist, wenn es für etwas verwendet wird, was länger währt als es selbst."

Für mich gilt es also mich schier aufzureiben, damit das zu Tuende ein Getanes werde sein...

"...denn es gibt noch ein paar Menschen, die gescheit sind

und es gibt noch ein paar Kinder, die noch längst nicht soweit sind

und es gibt noch ein paar Tote, die uns beim Wort genommen;

Freunde, wir haben Arbeit bekommen." (Hanns Dieter Hüsch)

Wer wenn nicht ich?

"Ein bewusstes und aufrechtes Individuum ist sehr viel gefährlicher für die etablierte Macht als 10.000 eingeschlafene und unbewusste Individuen." Soweit Mahatma Ghandi.

Aber C. H. Mackintosh sagte: "Es besteht immer höchste Gefahr, wenn ein Mann oder sein Werk bekannt wird."

Auch Denney (James, 1856-1917, schottischer Theologe) hat es gut ausgedrückt: "Niemand kann gleichzeitig beweisen, dass er selbst groß und dass Christus herrlich ist."

Die Kenntnis von allen vieren dieser Ratgeber, von Kempen, James, Mackintosh und Denney, verdanke ich William MacDonald i