Erster Abschnitt: Gott und die Menschen der Welt

 

In Zeiten, da in den USA Transparente "God hates Obama" durch die Straßen getragen werden, fällt es schwer, über den Christlichen Glauben zu sprechen, ohne sich zugleich von den Klerikalfaschisten abzugrenzen.

 

Deren Auftreten empfehle ich in diesem Drama zu studieren: "Wer den Wind sät (Inherit the wind)" 1960.
Es liegt zwar nahe, sich die Zusammenfassung anzusehen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wer_den_Wind_sät

Aber die Schilderung dort wird dem Erlebnis nicht gerecht und übersieht eine wichtige Pointe, die ich hier deshalb nicht verrate, um nicht eine Bequemlichkeit zu nähren, die einen um das Erlebnis brächte.

Wer sich diesen Film aussetzt, kann eine Verbindung zu den "Letzten Briefen" Moltkes sehen.

 

Und mehr will ich über korrekte Anwendung Christlichen Glaubens erst später sagen (nach meiner Rückkehr aus Afghanistan).
Sich mit diesen beiden Quellen zu beschäftigen halte ich für die Voraussetzung weitergehender Beschäftigung mit diesem Thema.

Nun hat aber Die Zeit gleich zwei Nachrufe auf Christoph Schlingensief veröffentlicht, nebeneinander. Einer davon -

http://www.zeit.de/2010/35/Nachruf-Schlingensief

- spricht vom Hadern Schlingensiefs mit Gott. Das erinnerte mich an einen Gedanken von Hanns Dieter Hüsch, der Gott folgende Überlegung unterschob:

"Wenn ich nochmal Menschen mache, dann gebe ich ihnen keinen freien Willen. Dann werde ich sie dumm, aber glücklich halten".

Schlingensiefs Tod hat meinen Eindruck genährt, daß ich nicht mehr allzuviel Zeit verstreichen lassen darf.
(Auch um mit Abu Zaid über mein Zusammenleben mit Muslimen zu reden - Zu spät. Auch er: Tot.)

 

Tot auch Marla Ruzicka:

http://www.charmingquark.de/?p=1922

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19930/1.html

Wäre ich ihr nur im Mai 2003 begegnet - Wir hätten in Bagdad ein gutes Paar abgegeben. Was für eine Frau! Eine Kämpferin! (Hätte Sie anständiger umkommen können?) Sie und ich - Aber es hat nicht sollen sein...

 

"Klerikalfaschismus" benutzte auch der Stasi-Staat gerne als Kampfbegriff; siehe

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Klerikalfaschismus

 

Also ein trefflicher Begriff aus unberufenem Munde. Franz Josef Strauß soll von "Rotlackierten Faschisten" gesprochen haben, was ein Wort auch aus unberufenem Munde wäre; denn über die Klerikalfaschisten im eigenen Lager sah Strauß großzügig hinweg. Aber : Unzutreffendes Wort? Wäre der Begriff "Rotlackierte Faschisten" völlig aus der Luft gegriffen - Wer hat dann Hanns Dieter Hüsch (vorübergehend) ins Exil in die Schweiz vertrieben?

 

 

Etwas anderes:

Auf der EXPO 2000 hatte ich erwartet, bei den Kirgisen eine Vorankündigung des 1250. Jahrestags der Talas-Schlacht zu finden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Talas

Scheinbar hat nicht nur ganz Kyrgyzstan den Jahrestag 2001 übersehen.

Derlei droht sich nun wieder in Deutschland zu wiederholen:

http://www.burgludwigstein.de/Zum-Hohen-Meissner.262.0.html

http://www.burgludwigstein.de/Ort-des-Gedenkens.191.0.html

Hier gestaltend einzugreifen wird mir wohl erst dank einer durch das Afghanistan-Irak-Projekt erst noch zu gewinnenden Prominenz möglich sein.

Die Zeit läuft.

Aber zurück zum Christentum.

 

"Tempête dans un bénitier" (http://www.frmusique.ru/texts/b/brassens_georges/tempetedansunbenitier.htm; http://www.wat.tv/video/tempete-dans-benitier-oo7v_2gvjf_.html) von Georges Brassens werden noch Wenigere kennen als "The vatican rag" von Tom Lehrer (http://www.stlyrics.com/songs/t/tomlehrer3903/thevaticanrag185506.html).
Dabei wirkt das Stück von Brassens wie das von Lehrer heute wie eine Vorahnung auf die Ausfälle nicht nur von Bischof Williamson (und auf die erbärmliche Reaktion des Gros der Katholiken darauf).

Eher bekannt ist "Jesus he knows me" von Genesis:

http://www.jochenscheytt.de/popsongs/jesusheknows.html

Alle drei beschreiben, dass die Vorurteile gegenüber so machen Christen ja nicht unbegründet sind.

Und dabei habe ich noch gar nicht von der wieder modern gewordenen Muslimfickerei geredet, mit der sich Einige unter Berufung auf Christlichen Glauben in unseren Tagen hervortaten, als wäre es heute noch Mittelalter; Was natürlich nicht stimmt, schliesslich sind es heute gerade Protestanten, die hier historische "Leistungen" von Katholiken zu übertreffen suchen.

Die Weihrauchschwenker provozierten auch Hans Scheibner zu einem "Lied für die besonderen Freunde":

http://www.kostenloses-forum.info/cgi-bin/foren/F_0091/YaBB.cgi?board=Lichtblicke;action=display;num=1098135545

"Ihr Weihrauchschwenker, fromme Leut,
Gott kommt gleich nach der Obrigkeit.
Er sitzt im Sittlichkeitsverein,
senil und fett und singt Latein.
Für Euren Gott bedank ich mich.
Denn ohne Euch, da wüßt ich nicht:
Am besten glaub ich nur an mich."

Aber es könnte vorschnell sein, Gott für die Weihrauchschwenker verantwortlich zu machen.

(Siehe auch im Kapitel Braucht Modernes Korsarentum Vorbilder?: Tolerant)

 

Ich erinnere mich noch (vielleicht nicht buchstabengetreu) an einen Text von Kristin Horn:


"Jetzt, Gott,
ist es höchste Zeit,
daß Du mich von meiner Freiheit befreist;
Jene verdammte Freiheit, die ich nicht meine:
Von meinen Zwei-Broten-Zuviel keines geben zu müssen, wenn ich nicht will!
Jetzt Gott, komm als Feind
über unser Gewissen.
Gib Unfreiheit,
Geben zu müssen.
Jetzt, Gott!"

http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/knoop_kultur/knoop_kultur.html

Auch weiss ich noch von diesen Zeilen der Machtwächter:

"Abtreiben darfst Du nicht,
Schwangere von Seveso,
wenn Du ein Trichlor- und Phenol-Kind
unterm Herzen trägst. 
Es könnt' ja von des HErren großer Güte zeugen

und nur ganz minimal verstümmelt sein!
ER hat ja auch nur sechsundzwanzig Babys
am Puder der Hoff-Roche krepieren lassen;
mit Hexachlorophen
was nur in großen Puderdosen tödlich wirkt!"


http://www.cologne-in.de/theater/machtw.HTM

Und Heinz Rudolf Kunze ergänzt:

"Auch wenn der pünktlich Gereifte
mich laut dafür verhöhnt –
noch hab ich mich
noch hab ich mich
an nichts
gewöhnt 

Zum Beispiel, daß ein naher Mensch
vor Schmerzen schreit und stirbt
der Tod schlechthin – ein Fakt, das nicht
für Gottes Schaltplan wirbt (...)

Auch wenn mein innerer Pfaffe
schon mal von Treue tönt –
noch hab ich mich
noch hab ich mich
an nichts
gewöhnt
"

http://werkzeug.heinzrudolfkunze.de/musik/songs/habmichannichtsgewoehnt.html

Ich bestehe auf dem Thema wegen Vers 33 in Matthäus 10:

http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/10.html

Noch eine Stimme dazu:

 

Religiöse Nachricht

AIs die Nachricht um die Erde lief,
Gott sei aus der Kirche ausgetreten,
wollten viele das nicht glauben.
„Lüge, Propaganda und Legende“, sagten sie,
bis die Oberen und Mächtigen der Kirche
sich erklärten und in einem so genannten Hirtenbrief
Folgendes erzählten:

„Wir, die Kirche, haben Gott, dem Herrn,
in aller Freundschaft nahe gelegt,
doch das Weite aufzusuchen,
aus der Kirche auszutreten und gleich alles
mitzunehmen, was die Kirche immer schon gestört hat.
Nämlich seine wolkenlose Musikalität,
seine Leichtigkeit und vor allem
Liebe, Hoffnung und Geduld.
Seine alte Krankheit, alle Menschen gleich zu lieben,
seine Nachsicht, seine fassungslose Milde,
seine gottverdammte Art und Weise, alles zu verzeihen
und zu helfen -
sogar denen, die ihn stets verspottet;
seine Heiterkeit, sein utopisches Gehabe,
seine Vorliebe für die, die gar nicht an ihn glauben,
seine Virtuosität des Geistes überall und allenthalben,
auch sein Harmoniekonzept bis zur Meinungslosigkeit,
seine unberechenbare Grösse und vor allem,
seine Anarchie des Herzens - usw....
Darum haben wir, die Kirche, ihn und seine grosse Güte
unter Hausarrest gestellt,
äusserst weit entlegen, dass er keinen Unsinn macht,
und fast kaum zu finden ist.“

Viele Menschen, als sie davon hörten,
sagten: „Ist doch gar nicht möglich!
Kirche ohne Gott?
Gott ist doch die Kirche!
Ist doch eigentlich gar nicht möglich!

Gott ist doch die Liebe,
und die Kirche ist die Macht,
und es heisst: „Die Macht der Liebe!“
Oder geht es nur noch um die Macht?!“
Andere sprachen: „Auch nicht schlecht,
nicht schlecht: Kirche ohne Gott!
Warum nicht Kirche ohne Gott!?
Ist doch gar nichts Neues,
gar nichts Neues!
Gott kann sowieso nichts machen.
Heute läuft doch alles anders.
Gott ist out, Gott ist out!
War als Werbeträger nicht mehr zu gebrauchen.“

Und:
„Die Kirche hat zur rechten Zeit das Steuer
rumgeworfen.“
Doch den grössten Teil der Menschen
sah man hin und her durch alle Kontinente ziehn,
und die Menschen sagten:
„Gott sei Dank!
Endlich ist er frei.
Kommt, wir suchen ihn!“


aus: Das kleine Buch zwischen Himmel und Erde

Hanns Dieter Hüsch

tvd-Verlag Düsseldorf, Düsseldorf 2003

http://www.wjt2008.de/befluegelt/download/e5/l5litge2.pdf

 

Nicht alles, was sich Christ nennt, gibt ein gutes Abbild von Jesus wieder. Dennoch bleibt Er die Auferstehung und das Leben.

http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/johannes/14/#6

Es wäre eine Freude, hätte man Khan unter Christen als einen der ihren begrüssen können. Doch das Evangelium von Jesus war unter seinen Leuten verkündet worden von solchen, die sich auf ein verbindliches Bündnis mit dem British Empire eingelassen hatten, welches in der Heimat Khans als Fremdherrschaft auftrat.
Wen sollte es da wundern, wenn Khan zwar von Jesus gehört, die Botschaft aber wegen ihrer Begleitumstände strikt von sich gewiesen hätte. (Und um das Evangelium unattraktiv zu machen tut der Imperialismus ebenso verhängnisvolle Dienste wie der Klerikalismus; siehe "Amerikas heilige Krieger – Christliche Missionare im Irak": http://www.net-news-global.de/pdf/panorama_us_missionare.pdf , http://deutsche.wordpress.com/2007/10/09/amerikas-heilige-krieger-christliche-missionare-im-irak/; "
Die christliche Rechte in den USA" : http://www.miz-online.de/node/71; http://hpd.de/node/10547)


Interessant auch drei Begriffe gemeinsam zu googeln: "Obama Boykin crusade".

In Khan aber ist das Potential einer friedlichen Koexistenz zwischen Evangelium und Islam (im gewaltfreien Wettbewerb mehr mit- als gegeneinander) verkörpert; zumindest hier auf Erden bis zu dem Zeitpunkt, da Gottes Heil für alle unbestreitbar offenbar werde. Den Streit (Wo und Wie es denn zu finden sei) zu beenden haben schon so Viele versucht; es ist unter den nach wie vor gegebenen Umständen nicht zu leisten, sofern Gott nicht Einzelmenschen persönlich berührt. Daß man ewiges Heil in der Bibel als Gottes Wort und im Glauben an (und im Vertrauen auf) Jesus Christus finde, bleibt für viele bloße These, die Gegenthesen geradezu herausfordert.

Siehe auch Römer 2, 13+14 http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/roemer/2/#1

 

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Zweiter Abschnitt: Gott und die Weltmächte

Moderne Banken und Börsen wurden gerne im Stil griechisch-römischer Tempel gebaut. Aus diesen Dienstgebäuden hat  man Zeus-Jupiter allerdings entfernt und einen Anderen inthronisiert, der Bibellesern als Mammon bekannt ist. Modern gibt er sich auch:

So begnügt er sich mit den geleisteten Diensten ohne dass dabei sein Name ausdrücklich genannt werden muss. Ein Bekenntnis zu ihm in geschriebenem oder gesprochenem Wort ist ihm nicht wichtig - Hauptsache, die Dienste werden geflissentlich geleistet.

Kein Dienstleistender muss sich bewusst sein, wem da gedient wird von Bankern und Börsianern; ihr Handeln ist ihm Bekenntnis genug. (Mammoniten ist es von Mammon gestattet sich einzubilden keine Religiöse Gemeinschaft zu sein. Die Mammoniten leugnen auch, sehr wohl eine zu sein, durchaus. Das haben sie sich von den Marxisten, Veganern und Profifußballfans abgeguckt.) Er begnügt sich auch damit, statt mit seinem hebräischen Namen Mammon lediglich auf angelsächsisch benannt zu werden: Big Money.

Hinlänglich bekannt sind die Dienste von Dick Cheney für Halliburton und von Condoleezza Rice für Chevron

http://de.wikipedia.org/wiki/Halliburton

http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=view_all&address=104x3139198

http://de.wikipedia.org/wiki/Chevron_Corporation

http://www.antikrieg.com/archiv/archiv_irakderkampf.htm

http://tomheller.de/theholycymbal/interview/johan-galtung.html

Von Jesus Christus sagt die Bibel (in Johannes, Kapitel 4, Vers 14), er gebe Wasser, das den Durst stille und in Jedem, der es aufnehme, zu einer Quelle werde, aus der Wasser für das ewige Leben heraussprudele: http://www.bibel-online.net/text/neue_evangelistische/johannes/4/

1988 verschwanden der Markenname Texaco aus der deutschen Tankstellen-Landschaft, stattdessen hiess es nun: "Hier ist DEA - Hier tanken Sie auf!" - http://de.wikipedia.org/wiki/RWE_Dea- Muss es eigentlich noch deutlicher vor Augen geführtwerden? Hier begehrt eine DEA (also eine Gottheit) allgemeine Aufmerksamkeit. Und reicht ihr das? Oder verlangt Sie nicht vielmehr Abgaben an ihren Tank- oder sollte ich sagen Tempelstellen? Auch hier also eine Dienstgemeinschaft, welche ihre Religiosität leugnet: Big Oil. Sie will dass was sie zu geben in der Lage ist, als wahres Wasser für wahres Leben akzeptiert wird: "Vergesst Jesus!" könnte ihre Parole sein, zu welcher sie sich aber kaum offen bekennen wird... 

Ist die Schlussfolgerung verwegen, der Antichrist könnte durchaus aus diesem Paar erwachsen, Big Money und Big Oil?  Nette Elternschaft! Aber vielleicht ist dies zu schliessen vorschnell - Es gibt ja schliesslich auch Adoptionen...

Als Patentante für den Antichristen böte sich da Big Nuke an, die Nuklear-Mafia. Schönen Gruß an sie von Karen Silkwood:

http://de.wikipedia.org/wiki/Karen_Silkwood

(Übrigens: Kerr-McGee stieg später aus dem Nukleargeschäft aus und ist heute hauptsächlich in der Öl- und Gasförderung tätig. Willkommen also im Club, es ist wohl doch ein und derselbe.)

Als Erfinder jenes "V"-Zeichens - der im Winkel auseinandergestellten Zeige- und Mittelfinger -, mit dem Winston Churchill im vergangenen Weltkrieg die Endsieg-Erwartungen der Engländer symbolisierte, stellt Peyrefitte einen englischen Freimaurer vor, den Maler und Schriftsteller Aleister Crowley. Crowley, der dem Premier Churchill diese Geste beibrachte, habe aber nicht den Anfangsbuchstaben des Wortes victory (Sieg) gemeint, sondern die Hörner des Teufels, die er als mystisches Gegenzeichen zum Hakenkreuz wirken lassen wollte. Nach Kriegsende ließ Crowley Porträt-Karten von sich verteilen, auf denen er im Stile Churchills eine dicke Zigarre raucht. Die Unterschrift: "Der Erfinder des V-Siegeszeichens."> So fand ich es unter http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45137313.html - Siehe auch http://www.guardian.co.uk/books/2004/jul/10/society. Erneute Berühmtheit erlangte das "V"-Zeichen durch den Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann, womit wir wieder bei Big Mammon wären.

Schönen Gruß auch an Barack Obama von Martin Luther King mit der Bitte, dass Obama vielleicht doch den Weg gehen möge, den King beschrieben (und vielleicht sogar gewiesen) hatte. Die Interessengemeinschaft am Tod von King und jene am Tod von Silkwood könnten sogar enger verwandt sein als Obama und King es sind. Was aber soll aus all jenen werden, die von King die Predigt über das verheißene Land hörten, darunter aber bis heute immer nur die USA als "Gottes eigenes Land" (und nichts Anderes und Niemanden sonst) zu verstehen in der Lage sind?

Obama hatte die Chance, Anhänger mit dem Ruf zu versammeln: "Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht" - http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/philipper/4/ - Was aber bekamen wir zu hören? "Yes, we can!"

Die Artillerie (auch zur See) kennt den Sinnspruch: "Dicht daneben ist auch vorbei". Bingo, Mr Obama. (Bitte nicht weiter so.) 

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Dritter Abschnitt: Eine Weltmacht nimmt eine Geisel (und zwar Jesus, den Christus)

Seit 14. September 2011 wird unter http://www.youtube.com/aufpostenstehen#p/u/0/yk9onr0wlQA gepredigt:

 

Mehr dazu findet sich unter http://www.aufpostenstehen.de/

Man höre und staune: Die Commonwealth-Nationen sind in der Bibel beschrieben, heisst es da. Sie und die USA seien Nachfahren des alten Hauses Israel. Die Juden dagegen seien Nachfahren des Hauses Juda. Prophezeiungen auf das Haus Israel bezögen sich gar weder auf die Juden noch auf den Staat "Israel". Die Israeliten - also Nachfahren des Hauses Israel - sind keine Juden, seien nie Juden gewesen. Israel sei nie aus der Verbannung zurückgekehrt, bis heute nicht. Großbritannien und die USA seien die Nachfahren des Hauses Israel. Die Apostel hätten nach Christi Tod auch in England gepredigt, die Königinnen und Könige von England seien Nachfahren des Hauses David. Wer das nicht sehe, kenne weder die Geschichte noch akzeptiere er die Bibel als das Wort Gottes. Man müsse das "große Bild" verstehen. Angelsachsen und Kontinental-Europäer werden gegeneinander in Stellung gebracht, und dies nicht nur argumentativ: Hier werden Kriege vorhergesagt! Die verlorenen Stämme würden  unter anderem Namen weiter existieren. 1. Kö 12, 19-24 wird zitiert: Israel fiel vom Hause David/Juda ab, Juda allein folgte dem Haus David und betrieb Krieg gegen Israel. Gott aber verbot eine Wiedervereinigung, beide blieben getrennt. (Und das sind nur die ersten 12 Minuten...) Fortsetzung folgt

Soweit Pastor Norbert Link von der "Kirche des Ewigen Gottes / Church of the Eternal God".

(Beim googlen von "Gog Magog UK USA" fand ich dies: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/andrewbrown/2009/aug/10/religion-george-bush ; http://stevenmcollins.com/WordPress/?cat=2 ; http://www.11th-hour.info/Articles/The_Gog_Magog_War.html ; http://www.truthnet.org/islam/Islam-Bible/12Gog-Magog-Russia/Gog-Magog-Russia.htm ; http://contenderministries.org/prophecy/gogmagog.php ; http://www.acalltobusiness.co.uk/about/UK/protectors ; http://uk.answers.yahoo.com/question/index?qid=20110928072845AAjeTQr ; http://itunes.apple.com/sg/app/dajjal-anti-christ-gog-magog/id409075949?mt=8 ; http://britam.org/Questions/QuesGog.html ; http://www.youtube.com/watch?v=ZSZ1AUaC5BE ; http://www.tribulation.com/gogmagog.htm ; http://www.pakalertpress.com/2009/12/29/full-disclosure-gog-magog-2012-and-the-significance-of-pakistan/http://answers.yahoo.com/question/index?qid=20080514200239AAaJRzo ; http://www.sunniforum.com/forum/showthread.php?72910-Sheikh-Anwar-Shah-Kashmiri-on-Gog-en-Magog ; http://forum.davidicke.com/archive/index.php/t-8902.html ; http://www.naijaryders.com/forums/96890-arab-cartoonist-depicts-usa-uk-gog-magog.htmlhttp://www.answering-christianity.com/14gog.htm ; http://www.bible-prophecy.com/2011/gog2011.htm ; http://flashtrafficblog.wordpress.com/2011/05/09/what-is-the-war-of-gog-and-magog-part-one/ ; http://www.greatdreams.com/sacred/gog-magog.htm ; http://www.acme-journal.org/vol6/JDi.pdf ; http://www.lamblion.us/2010/04/gog-magog-battle-ezekiel-3921-29.html ; http://www.seekingtruth.co.uk/middle_east.htm ; http://forum.pakistanidefence.com/lofiversion/index.php/t81458.html ; http://www.chabad.org/multimedia/media_cdo/aid/604668/jewish/The-War-of-Gog-and-Magog.htm ; http://www.godlikeproductions.com/forum1/message1585021/pg1 ; uswusf. Setzt man GB anstelle von UK, so findet sich dies: http://www.mysteriousworld.com/Journal/2008/Spring/Fragments/ ; http://pascasher.blogspot.com/2009_08_01_archive.html ; http://moralagency.wordpress.com/category/economic-political-unrest/ ; http://theomegareport.com/?cat=28 ; http://careandwashingofthebrain.blogspot.com/2010/02/wanna-visit-jerusalem-with-multi.html ; http://www.huffingtonpost.com/arianna-huffington/sunday-roundup_b_254599.html ; https://sites.google.com/site/samuelelijahmaccabee/what-s-happening ; uswusf.  Es gibt also einander widerstreitende Schulen über die (kommende) Identität von Gog und Magog.

Die Möglichkeit Gog_&_Magog = UK_of_GB_&_USA sollte in jedem Fall zu erhöhter Wachsamkeit anregen:

Manche waren froh, die NS-Organisation "Deutsche Christen (DC)" 1945 wieder los zu sein. http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Christen Aber kehren diese hier etwa nicht wieder, lediglich umgestiegen auf das Schiff mit den volleren Segeln, auf ein angebliches Heil unter anderen Flaggen? (Hat derlei Verhalten nicht bereits Stephan Krawczyk umschrieben: Die Satten verlassen das stinkende Riff...?) Sollten sie sich ausbreiten - Wie würden sie sich nennen? Name?! Parole?! "Anglosaxon Christians = Dominating Christians"? Das wäre vielleicht am Ehrlichsten (und brächte redliche Christen unter den Angelsachsen in Erklärungsnöte: Wie distanziert man sich davon korrekt und rechtzeitig, bevor man vereinnahmt wird?) Jedoch ist das Kürzel "AC/DC" bereits belegt...

Und Pastor Jones hält es für ein allerchristliches Werk, öffentlich einen Koran zu verbrennen.

Pardon, nach meinen Informationen hat sich Jesus Christus = Yeshua Ha'Mashiach zu Zöllnern und Sündern gesellt, um mit Ihnen zu essen und zu reden.

Ihre Schriften hat er dazu jedoch nicht verbrannt. Auch hat er sie nicht mit einem Kreuzzug = crusade (O-Ton George W. Bush) überzogen.

Ist sie damit komplett, die Bush-Jones-Link-Cheney-Rice-Rumsfeld-Ashcroft-Bande? Obama hat sich von ihr abgesetzt. Mit Worten. Wann beginnt er sich mit Taten von dieser Bande abzusetzen?

Die Hoffnungen auf Obama als Erlöser sind zerronnen.

Aber wieviel Bewegungsspielraum wird Obama überhaupt zugestanden von den Tempeldienern des Baal-Mammon?

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Befiehl du deine Wege

http://www.youtube.com/watch?v=j2gPcmwrZgo

http://www.liederdatenbank.de/song/827

 

13. Strophe 

 

Und kostet sie mein Leben

die segensreiche Tat,

will ich doch danach streben

zu greifen in das Rad

das Menschen will zermalmen

und sich für Fortschritt hält!

Wer bremst allein mit Psalmen

Gewalten dieser Welt?!

 

...das Menschen will zermalmen

und sich als Heil ausgibt.

Wer will allein mit Psalmen

beweisen dass er liebt?!

 

Text der Strophen 1-12:Paul Gerhardt 1653
Melodie:Bartholomäus Gesius 1603 / Georg Philipp Telemann 1730
Text der Strophe 13 Martin Schodlokunter Anregung durch Dietrich Bonhoeffer, Helmuth James von Moltke und Sebastian Haffner
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Mail an angela.merkel@bundestag.de vom 11. September 2014 - Die Lesebestätigung ging am Folgetag ein.
 
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

ich halte mich an Ihre Aufforderung:

"Das Christentum - Man muss einmal darüber re-den!"
 
Reden wir vom Christentum.
 
Hier droht eine notwendige Unterscheidung unterlassen zu werden:
Die zwischen Christus und Christenheit.
 
Beim Christus will ich reden von
- seinem Leben,
- seinen Leistungen,
- seinen Erfolgen.
 
Bei der Christenheit aber sollte ich reden von
- ihren Irrtümern,
- ihren Fehlern,
- ihren Verbrechen,
- ihrem Verrat und
- ihren Lügen.
 
Die Behauptung "Christus wurde am Weihnachtstag geboren" ist typisch für die Christenheit.
Zum Christus gehört sie nicht.
"Gott will es" war nicht nur Kernthese der mittelalterlichen Kreuzzüge - Für George W. Bush
war es höchst aktuell und wahr. Aber auch für Gott?
Der Mehrheit der Christenheit ist der Jude Jeschua als Erlöser willkommen (aber nur in seiner
lateinischen Verformung) - Nicht aber als Herr!
 
Denn die Gebote des Herrn wären strikt zu befolgen:
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und
von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Matthäus 22, 37-40
 
So schlimm steht es um die Christenheit, und soviel Sorgen macht ihre Mehrheit dem Christus.
Das wird nicht ohne Folgen bleiben:
Wenn der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, und ihr anfangt,
draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen:
Herr, tu uns auf!, dann wird er antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht;
wo seid ihr her? (...)
Weichet alle von mir, ihr Ubeltäter!
Lukas 13, 25-28

Apropos Mehrheit der Christenheit:
Hanns-Dieter Hüsch hinterließ uns die Frage in was für einem System wir leben wollen -
In einem Mehrheitssystem?
Oder vielleicht doch lieber in einem Wahrheitssystem?

Die Überzeugung Christ zu sein - Sie gilt vor Gott gar nichts.
Ob man die Gebote des Christus hält - Darauf kommt es an.

Soviel vom Christentum.
 
Mit freundlichen Grüßen
Martin Schodlok