Aus den folgenden Quellen lässt sich die Kenntnis gewinnen, daß Kaiser Wilhelm II. und Hitler durchaus bestrebt waren Jihad zu entfachen, der ihren Kriegsgegnern schaden sollte. Hitlers Motive dabei zu verurteilen sollte leicht fallen. Ziemlich neu für mich sind diese Informationen über Kaiser Wilhelm II.:

"Am 4. September 1914 schlug Kaiser Wilhelm II. vor, 90 000 russische Kriegsgefangene auf der Kurischen Nehrung verhungern zu lassen, wogegen der preußische Kriegsminister Erich von Falkenhayn sich sofort verwahrte. Fünf Tage später freilich plädierte der 55-jährige Monarch dafür, die von Belgien und Frankreich nach einem Sieg zu annektierenden Gebiete ethnisch zu säubern und das dann frei gewordene Land an verdiente Unteroffiziere und Mannschaften zu vergeben. Niemand widersprach. Die Niederlage ließ aus Wilhelm sogar einen radikalen Antisemiten werden, der von der Vergasung der Juden fabulierte."

Gefunden Ende November 2010 in "Der Marsch in die Barbarei":


http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-30300015.html


Gefunden habe ich dies erst jetzt; die Suche wurde angestoßen durch einen Film von Michael Kloft: "Gott mit uns": 


http://www.phoenix.de/content/1864


Dem voran ging eine Wanderausstellung "Wissenschaft, Planung, Vertreibung" der DFG durch verschiedene Museen; Ihr entnahm ich die Information, daß im Rahmen der Planung "Ober-Ost" eine Vertreibung von Bewohnern besetzter lettischer Gebiete vorbereitet werden sollte, um Platz zu machen für deutsche Siedler:


"Die politische Kultur Deutschlands hatte sich bereits im Kaiserreich einem Denken in völkischen Kategorien geöffnet. Den Hintergrund bildete die ungestüme Modernisierungsdynamik um 1900. Sie hatte Lebensformen, Alltagsgewohnheiten und Werte mit beispielloser Wucht verändert und Sorgen  vor einer „Entartung“ des „deutschen Wesens“ geweckt. Die „Rettung“ vor dieser irritierenden Umbrucherfahrung schien in der Wiederbesinnung auf die  „ewigen“ Werte eines bäuerlichen „Volkstums“ zu liegen.
In der Kriegszieldiskussion des Ersten Weltkriegs konkretisierten sich solche Visionen. Stellungnahmen wie jene des liberalen Historikers Meinecke („Kann  nicht auch Kurland ... für uns brauchbar werden als bäuerliches Kolonisationsland, wenn wir die Letten nach Rußland abschieben? Früher hätte  man das für phantastisch gehalten, und doch ist es nicht unausführbar.“) waren im Gegensatz zur späteren NS-Politik weder antisemitisch noch vernichtungspolitisch aufgeladen. Sie zeigten aber, wie ernsthaft man im deutschen Bürgertum darüber nachdachte, neuen „Volksboden“ im Osten zu schaffen."


http://www.dfg.de/pub/generalplan/downloads/dfg_wissenschaft_planung_vertreibung_katalog.pdf  Seite 8


http://de.wikipedia.org/wiki/Ober_Ost 

Tötung von Kriegsgefangenen, "Lebensraum im Osten" und Vergasung von Juden hatte ich (vor 2010) für Ideen Himmlers und Hitlers gehalten. Nun zeigt sich: Schon der Kaiser und seine Beauftragten gingen diesen Gedanken nach. Von einer Vorstellung, derzufolge "Deutschland ja nur den Ersten Weltkrieg hätte gewinnen müssen, damit wäre uns ein Drittes Reich erspart geblieben", darf man sich also verabschieden. Ein siegreicher Kaiser und die Seinen hätten kraft ihres Sieges ein Schreckensregime errichten können, das den Greueltaten des Dritten Reiches durchaus Gleichwertiges zu schaffen gewillt und imstande gewesen wäre.

Die Anhänger des Kaisers lassen sich hier gut studieren:


http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untertan


http://de.wikipedia.org/wiki/Das_weiße_Band_-_Eine_deutsche_Kindergeschichte


http://www.effi.film.de/


http://de.wikipedia.org/wiki/Effi_Briest


Erwähnen sollte ich noch die Verweigerungen dem Befehl zum Töten zu folgen; Weihnachten 1914:


http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsfrieden_(Erster_Weltkrieg)


Kaiser und Führer schickten jedenfalls Agenten nach Afghanistan, die regulären Truppen den Weg bereiten sollten. Dort (und 1942 auch in Tschetschenien) sollte Jihad den Sieg befördern.


Nun also zu den Quellen:


Kaiser Wilhelms heiliger Krieg - Deutsche erfanden den weltweiten Jihad

http://www.trafoberlin.de/pdf-Neu/Stefan Buchen Kaiser Wilhelms Heiliger Krieg.pdf

https://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Afghanistan/geschichte3

http://www.mgfa-potsdam.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/1_mueller.pdf

Deutschlands Engagement in Afghanistan - Vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart


http://www.bpb.de/themen/L3SF5M,0,0,Deutschlands_Engagement_in_Afghanistan.html


Für Kaiser Wilhelm durch die Salzwüste


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14322834.html


Niedermayer-Hentig-Expedition


http://de.wikipedia.org/wiki/Niedermayer-Hentig-Expedition


Die Geschichte Afghanistans: Das historische Umfeld Afghanistans über 1500 Jahre


http://books.google.de/books?id=jdDPuiWQYeEC&printsec=frontcover&dq=Die+Geschichte+Afghanistans:+das+historische+Umfeld+Afghanistans+über+1500+Jahre&hl=de&ei=BFnyTM3UM9CSswbzz8mECw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&q&f=false


{Seiten 189, 215-219}


Peter Hopkirk: Östlich von Konstantinopel. Kaiser Wilhelms heiliger Krieg um die Macht im Orient


http://www.amazon.de/Östlich-Konstantinopel-Kaiser-Wilhelms-heiliger/dp/3203780003/ref=cm_cr_pr_product_top/276-9736943-2322667


Berlin, Kabul, Moskau - Oskar Ritter von Niedermayer und Deutschlands Geopolitik


http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=121703


{Hier heisst es fälschlich: Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam Niedermayer eine neue, seinem Wesen entsprechende Aufgabe.
es muss heißen: Nach dem Ersten Weltkrieg... }

Brückenkopf Afghanistan - Über das Land am Hindukusch versucht die deutsche Herrschaftsriege seit über 100 Jahren, Einfluß in Zentralasien zu erlangen


http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Afghanistan/geschichte3.html


Nazis über Bagdad


Die Nazis hoffen, ein Irak auf der Seite Deutschlands werde den "heiligen Krieg" aller Araber gegen England auslösen und sie selbst zu Herren der nahöstlichen Ölquellen machen. Doch das "Sonderkommando Junck" beginnt mit einer Katastrophe.


http://www.stern.de/politik/ausland/zweiter-weltkrieg-nazis-ueber-bagdad-504412.html


Unternehmen Schamil (NS-Soldaten in Tschetschenien)


http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Schamil

Will Berthold: Die Männer der Division Brandenburg


http://www.kaiserverlag.com/cms/index.php?article_id=131 


http://www.buch-arsenal.de/militaergeschichte/militaereinheiten/diemaennerderdivisionbrandenburg.html


Brandenburg (Spezialeinheit)


http://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburg_(Spezialeinheit)

Unternehmen Tiger (NS-Agenten in Kabul)


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43020012.html


http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=43020012&aref=image035/0545/PPM-SP197200500860089.pdf&thumb=false

Afghanistan als militärisches Ziel deutscher Außenpolitik im Zeitalter der Weltkriege

http://www.mgfa-potsdam.de/html/einsatzunterstuetzung/afghanistan/geschichte?PHPSESSID=92bb8


Aus Alledem ergibt sich meinerseits das Empfinden einer Verpflichtung, etwas (ethisch) Konstruktiveres zu leisten als das Deutsche Reich es unternahm.

Es ist aber damit zu rechnen, daß die Mediengesellschaft sich erst einer drastischen Maßnahme öffnen werde.

Deshalb mein Vorhaben, Afghanistan möglichst eindrucksvoll zu durchqueren; Und im Fahrradfahren in der Fremde bin ich erfahren. 


Nun hier noch aktuelle Quellen:

Strategie des Scheiterns

Zum 60. Jahrestag der Nato präsentierte US-Präsident Barack Obama eine neue Strategie für den Krieg in Afghanistan: Mehr ziviler Aufbau, weniger Kollateralschäden. Soweit der Plan. Derweil kämpfen seine Truppen in Afghanistan weiter im Rambo-Stil - und zerstören so die Fortschritte niederländischer Soldaten in Urusgan. (Von Christoph Reuter)

http://www.stern.de/politik/ausland/krieg-in-afghanistan-strategie-des-scheiterns-660461.html


So nicht, USA! Aktiv für einen Politikwechsel in Afghanistan


http://www.abenteuerwissen.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/10/0,1872,5241482,00/forumamfreitag/F6537/msg2227308.php


Einsatznah ausbilden (II) - In einem “Wegweiser” für die deutschen Besatzungstruppen in Afghanistan stellt die Bundeswehr positive Bezüge zu NS-Militärs her.


https://www.meinpolitikblog.de/2010/05/06/einsatznah-ausbilden-ii/


Die BND-Akte des NS-Kriegsverbrechers Klaus Barbie - Der Spähtrupp des Bundesnachrichten-Diensts hat, wie nun allmählich bekannt wird, jede Menge Leichen im Keller.

 

http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,cqv2dr0g6sryoj2j~cm.asp


Morde unter deutschem Schutz? - Menschenrechtsverletzungen in Afghanistans Norden (Co-Produktion DLF/SWR/WDR)Von Marc Thörner


http://www.dradio.de/download/113598/


Der Kampf der Taliban-Aussteiger (ARD-Weltspiegel-Beitrag von Florian Meesmann)

 

Es war ein Anschlag auf die Hoffnung auf Frieden. Mitte September wurde der ehemalige afghanische Präsident Burhanuddin Rabbani ermordet. Rabbani war zuständig für Versöhnungsverhandlungen mit den Taliban. Die Aussicht auf einen Frieden am Hindukusch schwindet immer mehr auch aus einem anderen Grund. Viele Taliban-Kämpfer, die die Waffen niedergelegt haben, weil sie auf ein Regierungsprogramm zur Wiedereingliederung vertraut haben, fühlen sich von der afghanischen Führung verraten. Vergeblich warten sie auf die versprochen Jobs und auf soziale Unterstützung ihrer Familien. Manche Überläufer wollen wieder zurück in den Kampf – als Taliban.

 

http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,w6aiz9iv1txn0d12~cm.asp 

 

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/8368212_afghanistan-der-kampf-der-taliban-aussteiger?buchstabe=W

 

http://www.daserste.de/weltspiegel/archiv_land.asp?land=Afghanistan


 Bundeswehr hofiert korrupten General


Er gehört zu den ranghöchsten Militärs der afghanischen Armee und gilt als enger Verbündeter der Bundeswehr vor Ort: General Zalmai Wesa. Seit Montag ist er unterwegs in Deutschland - auf Einladung des Bundesverteidigungsministeriums. KONTRASTE liegt exklusiv ein geheimer Report vor. Danach wird General Wesa der Korruption und Zusammenarbeit mit dem terroristischen Haqqani-Netzwerk verdächtigt.


http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_3_12/afghanistan___bundeswehr.html


● Post aus Kabul. Ein Jahr als Polizist in Afghanistan

 


http://www.allendorf-media.de/aqua/zeitgeschichte.php


Pakt mit dem Teufel


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68785446.html

Afghanistan im Herbst 2010: Anfang vom Ende des ISAF-Einsatzes oder Rückzug vom Rückzug? 

http://www.globkult.de/debatte/afghanistan/599-afghanistan-im-herbst-2010-anfang-vom-ende-des-isaf-einsatzes-oder-rueckzug-vom-rueckzug

 

Übrigens sagte Der NS-Reichskommissar für die Niederlande Arthur Seyß-Inquarteinmal: 

"Wir werden die Juden schlagen, wo wir sie treffen, und wer mit ihnen geht, der wird dann halt mitgetroffen".http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Seyß-Inquart#Reichskommissar_für_die_Niederlande 

(Die Aufnahme dieses Spruches war enthalten in der mehrteiligen Radio-Collage "Für eine bessere Welt" von Walter Andreas Schwarz; preisgekrönt wurde sie durchaus - als Hörbuch wurde sie aber bis heute nicht verfügbar gemacht! http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Andreas_Schwarz)


Man ersetze einmal das Wort "Juden" durch "Taliban", und man erhält einen Einblick in die fatale Logik des Bombenabwurfs bei Kunduz...

http://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_bei_Kunduz

http://www.spiegel.de/thema/kunduz_affaere/

http://www.sueddeutsche.de/politik/kundus-affaere-guttenbergs-schwerer-fehler-1.72071

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-08/guttenberg-kundus-gegenueberstellung

http://www.stern.de/politik/deutschland/chronologie-von-der-kundus-affaere-zum-fall-guttenberg-1529202.html

http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_02/2011_060/02.html

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/trickserei-im-ausschuss/

http://www.abendblatt.de/politik/article1468429/Guttenberg-gesteht-Fehler-bei-der-Kundus-Affaere-ein.html

http://www.fr-online.de/politik/spezials/einsatz-in-afghanistan/das-geheime-protokoll-der-bombennacht/-/1477334/2783508/-/index.html


Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy setzte sich Mitte März 2011 für einen militärischen Einsatz der EU in Libyen ein; allein zum Schutz der Zivilbevölkerung, (nicht zur Unterstützung der Opposition gegen Gaddafi,) wenn dieser "etwa systematische Angriffe aus der Luft gegen unbewaffnete Zivilisten" fliegen läßt. (So berichtete die SZ am 12/13.03.2011).


Nach dieser Logik hätte Sarkozy auch militärisch gegen Oberst Klein vorgehen müssen, der bei Kunduz ja einen Angriff aus der Luft gegen (mehrheitlich) unbewaffnete Zivilisten fliegen ließ. Aber Klein handelte ja (anders als Gaddafi) auch als ein Vertreter der "Westlichen Wertegemeinschaft", da sind dann wo